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Gruselige Großstadt(kurz)geschichten aus Japan
Aka Manto bedeutet "roter Umhang". Es handelt sich dabei um einen bösen Geist, der dich in Schultoiletten oder öffentlichen Toiletten - bevorzugt in der letzten Kabine - heimsucht, wenn es kein Toilettenpapier mehr gibt.
Das Mädchen aus dem Spalt ist ein Geist, der in Lücken zwischen Möbelstücken, Türen oder Schubladen haust.
"Gozu - der Ochsenkopf / Kuhkopf" ist eine mysteriöse Gruselgeschichte, die dich allein durch Zuhören so in Furcht und Schrecken versetzen kann, dass du gleich darauf sterben wirst.
Hitobashira, auch bekannt als die menschliche Säule, ist die Menschenopferung im vormodernen Japan, als man Menschen noch lebendig unter bzw. in Bauwerken begraben bzw. quasi als Füllmasse eingearbeitet hat, um die Konstruktionen stabiler und haltbarer zu machen und die Götter zu besänftigen, damit das Gebäude nicht einer Naturkatastrophe oder Feinden zum Opfer fällt.
Inunaki ist ein kleines, abgeschiedenes Dorf in der Wildnis Japans um den gleichnamigen Berg. Es ist halb zerfallen und von der modernen Welt isoliert.
Kashima Reiko erzählt die Geschichte einer Frau, die in Toiletten spukt. Japaner lieben solche Toilettengeschichten (siehe z.B auch die Legende von Aka Manto). Aber Vorsicht: Man sagt, wer diese Geschichte erfährt, den sucht Kashima Reiko heim! Wer also nun weiterliest, ist selber Schuld …
444 Meter lang ist der legendäre Kiyotaki Tunnel, der 1927 erbaut wurde. Verfluchte 444 Meter - die Zahl 4 ist für die japanische Bevölkerung eine ähnlich verfluchte Zahl wie die Zahl13 für die westliche Bevölkerung.
In dieser Legende geht es um die Magd Okiku, die ihrem Herrn die Liebe verweigert und daraufhin von ihm in einen Brunnen gestürzt wird.
Oiwa wird von Iemon, ihrem grausamen Ehemann, betrogen und vergiftet, so dass sie eines qualvollen Todes stirbt.
Nicht weit von Hamamatsu, einer östlich von Kyoto in der Provinz Totomi an der Oststraße Japans gelegenen Stadt, liegt das Dorf Tschitta, in dessen Nähe eine große Brücke über den Yokatagawa führt, deren Länge um so auffälliger ist, als sie durch eine Flußinsel in zwei Teile getrennt wird.
Eine urbane Legende aus Japan dreht sich um Hunde mit Menschenkopf: Die Jinmenken.
Die Kuchisake-Onna – die „Frau mit gespaltenem / zerrissenem / aufgeschlitztem Mund“ – war der Legende nach eine sehr schöne, großgewachsene Frau mit wallenden, schwarzen Haaren. Sie soll in der Heian-Zeit (794-1192) gelebt haben und war mit einem jähzornigen, misstrauischen Samurai (in manchen Geschichten mit einem Ninja) verheiratet, der an ihrer Treue zweifelte.
No Face - im Original Nopperabō – handelt von Kreaturen, die kein Gesicht haben, jedoch die Illusion erwecken können, ganz normal auszusehen.
Die Nure-Onna (nasse Frau) oder Iso-Onna (Küstenfrau) ist ein Wesen halb Schlange halb Mensch. Sie bittet an Stränden immer wieder Männer, ihr angebliches Kind zu halten.
In alter Zeit gab es in Kyoto in der Ost-Tōin-Straße ein Einradwagengespenst, das jede Nacht von unten hügelaufwärts fuhr. Darum ging nach Sonnenuntergang kein Mensch mehr auf dieser Straße. Doch eine Frau wollte das Ding einmal sehen und guckte eines Nachts durch das holzvergitterte Fenster.
Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima häuften sich in der Vergangenheit Geister- und Spukmeldungen aus der betroffenen Region.
Wenn man am ersten Tag des Bonfestes (japanisches, mehrtägiges Totenfest) bis spät abends zum Fischen draußen auf dem Meer bleibt, geschieht bestimmt ein Unglück.
Ein widerwärtiger böser Geist, der namentlich den Läufern und Boten unheilvoll werden kann, ist das Sichel-Itachi.
In den öden Gebirgen hausen - außer den großen Schlangen und anderen bösen Geistern - noch die Erlengespenster, deren oberstes die Mitsume, die Erle ist, welche – ganz wie das Wort Mitsume auch sonst noch besagt – drei Augen, zwei gewöhnliche und eins vor der Stirn besitzt.
Man erzählt in Japan viel davon, dass manchen Menschen die Kraft innewohnt, mit ihrem Blicke andere zu bannen, sie gleichsam durch Zauberkraft zurückzuhalten und zu lähmen. Das berühmteste Beispiel dieser Art berichtet man von einem Hofadligen aus alter Zeit, aus dem elften Jahrhundert christlicher Zeitrechnung, namens Yasumasa. Dieser Yasumasa gehörte einem sehr erlauchten und durch treue Anhänglichkeit an die Kaiserfamilie ausgezeichneten Hause, dem der Fujiwara, an - einem Hause, aus welchem die alten Herrscher sehr oft ihre obersten Minister, manchmal aber auch ihre Gattinnen wählten. Yasumasa hätte daher wohl auf die höchsten Ämter Anspruch erheben können; er begnügte sich indessen mit dem eines kaiserlichen Stallmeisters, das ihn in stete, nahe Berührung mit seinem geliebten Monarchen brachte, und damit war sein Ehrgeiz befriedigt.