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Gruselige Großstadtlegenden aus Köln
Manche kölsche Sagen und Legenden sind mündlich überliefert, manche wurden schon vor langer Zeit niedergeschrieben, manche sind älter, manche ganz aktuell. Allein um den Kölner Dom ranken unzählige Geschichten und Anekdoten - kein Wunder bei der rund 600 Jahre dauernden Baugeschichte. Häufig spielt dabei der Teufel eine Rolle, dem der Bau des mächtigen Gotteshauses naturgemäß gar nicht in den Kram passte.
Im Folgenden eine Auswahl weit verbreiteter urbaner Erzählungen aus verschiedenen Ecken Kölns.
Die Heinzelmännchen-Sage in Form einer Ballade, gedichtet vom Maler und Schriftsteller August Kopisch im Jahre 1836, ist eine der bekanntesten Kölner Sagen. Sie stilisiert die manchmal etwas (zu) lockere Lebenseinstellung der Rheinländer.
Zahlreiche Berichte über Spuk und Geistererscheinungen brachten einem Haus im Kölner Stadtteil Fühlingen den Beinamem „Spukhaus“ oder „Geisterhaus“ ein.
Die Kirche St. Maria in Lyskirchen in Köln an der Rheinuferstraße hat den Beinamen "Schifferkirche", da im Mittelalter in dem Viertel um die Kirche herum sehr viele Rheinschiffer und Fischer gewohnt haben sollen.
Am Konrad-Adenauer-Ufer in Köln steht ein mittelalterlicher Turm, der heutzutage in ein Wohnhaus integriert ist. Um diesen Turm - bzw. eigentlich um einen noch näher am Rheinufer gelegenen baugleichen, aber nicht mehr existenten Turm - rangt sich die "Sage der Weckschnapp".
Im 14. Jahrhundert lebte Richmodis, die Gattin des Kölner Adeligen Mengis von Aducht, am Neumarkt. Sie verstarb innerhalb von drei Tagen an der Pest und wurde auf dem Friedhof von St. Aposteln noch in der gleichen Nacht begraben, um andere vor einer Ansteckung zu schützen. Der Totengräber entdeckte jedoch noch eine wertvolle Kette und zwei Ringe, die Richmodis trug.
Es war Anfang des 19. Jh. als in Köln ein junger Mann zufällig an der Kirche St. Maria im Kapitol vorbeiging. Das Seltsame: Es war bereits nach Mitternacht, aber die Kirche war von innen hell erleuchtet.
In der Kölner Kirche St. Gereon steht die so genannte Blutsäule, die aber nur noch als Bruchstück existiert. Ihr wird nachgesagt, dass sie zwischen Gut und Böse unterscheiden und Sünder entlarven kann.
Eine Anekdote erzählt von einem gespenstischen Grenzsteinträger am - heute nicht mehr existierenden - Weyertor in Köln.
Eine Dombau-Legende handelt vom unheilvollen Pakt des Dombaumeisters Gerhard von Ryle mit dem Teufel für den Bauplan des Doms.
Eine Dombau-Legende erzählt von der Wette zwischen dem Dombaumeister Gerhard von Ryle und dem Teufel um den Bau einer Wasserleitung.